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Herkunft der Koi

Shiro Utsuri
schwarzgrundiger Koi mit weißer Zeichnung.
 

Die schönsten und besten Kois kommen nach wie vor aus Japan. Den japanischen Züchtern ist es zu verdanken, das sie mit Ausdauer ständig daran arbeiten, immer noch schönere und bessere Kois zu züchten.
Ursprungsland der Kois ist Japan, so werden die farbenprächtigen Kois in ihrem Ursprungsland ( Nishikigoi ) genannt. Der Koi symbolisiert dort Glück, Erfolg, Tapferkeit und langes Leben. Der Ursprung der Farbkarpfen liegt etwa 200 Jahre zurück. Er wurde aus dem Wildkarpfen gezüchtet. Das Zuchtgebiet liegt westlich von Tokio, in der bergigen Provinz Niigata. Durch einen Zufall der Natur entstanden damals einige Farbmutationen. Für die Zucht war somit der Grundstein gelegt für die heute so beliebten Kois. Es werden von Jahr zu Jahr immer bessere und größere Kois gezüchtet, sie erreichen eine beachtliche Länge von 1 Meter und einem Gewicht von 15 - 20 Kilogramm. Zu der damaligen Zeit hätte kein Züchter daran gedacht, das die Kois einmal so begehrt sein werden und so stolze Preise erzielen könnten. Die Produktion hat sich bis heute nicht verlagert, abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen, die im Süden Japans zu finden sind. Sonst werden alle original japanischen Kois in Niigata gezüchtet. Jedes Jahr im Herbst werden dort die Naturteiche von den Züchterfamilien abgefischt, um die Tiere danach Händlern und privaten Gruppen aus der ganzen Welt anzubieten. Seit einigen Jahrzehnten werden die Kois auf der ganzen Welt nachgezüchtet, besonders in Israel und Europa. Aber die Qualität ist bei weitem nicht so hoch wie aus dem Ursprungsland Japan. Die Qualität läst bei der Körperform und bei der Beflossung zu wünschen übrig. Trotz der Ähnlichkeit haben Goldfische und Kois nicht den gleichen Ursprung. Der Goldfisch ist aus der Stammform der Goldkarausche. Mein Tipp: Um Kois gut zu beurteilen, muss man sich schon ein Weilchen damit beschäftigen. Das beginnt damit, das Ihr Euch durch Fachliteratur schlau macht, Fotos oder Poster genau studiert und hin und wieder auch bei verschiedenen Koi-Händlern vorbeischaut. Schon bald werdet Ihr größere Unterschiede bei den Fischen feststellen können. Macht jedoch nicht den Fehler, die angebotenen Farbkarpfen mit den Ausstellungssiegern auf Kalendern oder Postern zu vergleichen, denn diese Klasse ist finanziell kaum mehr erschwinglich.
Einen Tipp zum Kauf: die Optimale Zeit, um Kois zu kaufen und umzusetzen, beginnt meist im April, wenn die Wassertemperatur 13 bis 15°C erreicht hat und dauert bis ende September. Später sollten keine Kois mehr ausgesetzt werden, da sie bis zum Winter keine Zeit mehr haben sich einzugewöhnen. Das Geschlecht kann erst bei Kois die eine Länge von etwa 25 bis 35 cm und ein Alter von 3 Jahren haben, erkannt werden. Die Männchen sind schlanker als die Weibchen. Achtet darauf das immer etwa gleich große Kois im selben Beutel zusammengepackt werden. Auf diese Weise werden unnötige Verletzungen ausgeschlossen.
Zur Koizucht: Die Weibchen sind mit etwa 3 -4 Jahren geschlechtsreif, die Männchen schon im Alter von 2 bis 3 Jahren. Die Weibchen beginnen bereits im Vorjahr des eigentlichen Laichens, Eier zu produzieren, die in den folgenden Wintermonaten durch leicht Wölbungen am hinteren Bauchteil zu erkennen sind. Die Anzahl der Eier beträgt pro Kilogramm Körpergewicht zwischen 200000 und 500000 Stück. Mitte bis Ende Mai, bei Wassertemperaturen ab 20°C beginnen die Tiere abzulaichen. Bevorzugte Laichzeit ist bereits ab 4 Uhr morgens, etwa gegen 7 Uhr sind sie meist fertig. Der Laich ist sehr stark klebrig und heftet sich auf dem Gras fest. Das nachschwimmende Männchen gibt dann seinen Samen über die Eier. 10 bis 20 Minuten später quellen die befruchteten Eier auf etwa 1,5 mm Durchmesser auf. Einen Tag nach dem Ablaichen kann man bereits die Augenpunkte in den Eiern erkennen. Wenn alles gut geht, schlüpfen die etwa 3 bis 4 mm langen Fischlarven schon nach einigen Tagen aus. Nach der 3 bis 4 Woche solltet Ihr ein spezielles Aufzuchtfutter verabreichen. Im Herbst sollten die kleinen Kois eine Länge von 10 bis 15 cm erreicht haben.
Es gibt Arten wie der Tategois, die in Japan bei den Züchter verbleiben oder mit hohen Preisen gehandelt werden, manchmal nicht unter 200.000$. Es gibt Züchter und Liebhaber die noch höhere summen zahlen.