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Krankheiten u. ihre Behandlung

Krankheiten vorbeugen: Wie beim Menschen sind auch bei den Kois die Ansteckung und der Ausbruch einer Krankheit sehr stark von der physischen und psychischen Verfassung abhängig. Deshalb ist es wichtig, für das Wohlbefinden der Kois zu sorgen. Dazu gehören, neben der ausreichenden Größe des Teiches, optimale Wasserwerte, eine ausgewogene Ernährung und die Vermeidung von Störungen und Streß.

Welche Krankheiten gibt es? Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Parasitenbefall und Krankheiten, die durch Keime hervorgerufen werden. Beide Arten können für die Kois gleich gefährlich sein und im schlimmsten Fall sogar zum Tode führen.

Das Auftreten von Parasiten hängt sehr stark von der Teichhygiene und der Besatzdichte ab. Auch können Parasiten beim Kauf neuer Kois oder über Wasservögel eingeschleppt werden. Frühzeitig erkannt, können Sie die Plagegeister mit Desinfektionsmitteln oder entsprechenden Medikamenten bekämpfen. Keime, wie Bakterien oder Viren, befallen die Fische meist dann, wenn sie durch Parasiten bereits geschwächt sind. Um diese abzustreifen, scheuern und reiben sich die Kois wild und können sich dabei die schützende Schleimhaut verletzen. An diesen Stellen treten bevorzugt bakterielle Hautinfektionen auf, die als rote, teils offene Stellen sichtbar werden. Viruserkrankungen schleppt man meist ein, indem bereits infizierte Fische gekauft werden. Sie haben verheerende Folgen. Leider sieht man Fischen eine Virusinfektion nur sehr schwer an. Krankheiten der inneren Organe kommen bei Kois eher selten vor. Zum Glück, denn diese können meist erst zu spät erkannt werden.

Kois sind im allgemeinen recht robuste Fische, die selten krank werden. Eine gut ausgeprägte Schleimschicht schützt sie. Auch Sauerstoffmangel können sie sehr gut überstehen, indem sie eine Notatmung an der Wasseroberfläche beginnen.

             Ursache

         Merkmale

       Behandlung

Bakterielle Bauchwassersucht

Abgespreizte Schuppen, Glotzaugen, aufgequollener Körper.

Tierarzt aufsuchen. Fütterung oder Bad mit Antibiotika

Bakterielle Erkrankung: Hautinfektion

Entzündete Stellen, offene Wunden.

Tierarzt aufsuchen. Fütterung oder Bad mit Antibiotika, Wunden desinfizieren, Teichwasser auf über 26°C erwärmen.

Bakterielle Kiemenschwellung

Appetitlosigkeit, apathisches Verhalten, angeschwollene Kiemen.

Tierarzt aufsuchen. Fütterung einstellen, Bad mit Kiemenpulver oder Chloramin T.

Viruserkrankungen: Fischtuberkulose

Entzündete Hautstellen, geschwollener Körper.

Tierarzt aufsuchen. Teichwasser auf über 26°C erwärmen. Allgemeines Umfeld verbessern.

Karpfenpocken

Weißliche, gallertartige Erhebungen an verschiedenen Körperstellen.

Nicht bedrohlich für Kois! Verschwindet bei warmen Wasser von selbst.

Pilzerkrankungen: Saprolegnia

Weißlicher, watteartiger Belag.

Teichbad mit dem Wirkstoff Malachitgrünoxalat.

Außenparasiten(Hauttrübe r): Costia, Tricodina, Chiladonella, Ichthyophthirius (Grießkörnchenkrankheit)

Starkes Scheuern, verstärkte Atmung, Hautrötungen, starke Schleimbildung.

Tierarzt aufsuchen (Hautabstrich). Teichbad mit den Wirkstoffen Formalin und Malachitgrünoxalat.

Außenparasiten (Hautsaugwürmer): Kiemen und Hautsaugwürmer.

Starkes Scheuern, Spucken.

Tierarzt aufsuchen (Hautabstrich). Teichbad mit dem Wirkstoff Ovitelmin. Vorsicht, für Goldfische giftig!

Außenparasiten: Karpfenlaus, Fischegel, Ankerwurm.

Starkes Scheuern, Springen. Parasit mit bloßem Auge sichtbar.

Tierarzt aufsuchen. Teichbad mit dem Wirkstoff Masoten. Vorsicht, für Goldorfen unverträglich!

Innenparasiten: Kratzer, Würmer.

Appetitlosigkeit, gallertartiger Kot.

Tierarzt aufsuchen.