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Sumpfpflanzen

Breitblättrige Rohrkolben

Fieberklee

Am bekanntesten ist der Breitblättrige Rohrkolben, der bis über 2 m hoch wird und Blätter von 2 - 4 cm Breite hat. Interessant ist er wegen seines schwarzbraunen Kolbens von 10 - 20 cm Länge und 3 cm Stärke. Dieser platzt im Winter auf und gibt die vielen Flugsamen frei. Etwas niedriger und nur bis 2 m groß wird der Schmalblättrige Rohrkolben. Für beide Arten gilt: Vorsicht beim Auspflanzen! Beide Arten zigeunern mit meterlangen Trieben durch den Teich, können andere Pflanzen erdrücken. Nach ganz wenigen Jahren haben wir nur noch eine undurchdringliche Wildnis anstelle unseres Teiches. Bitte nur in großen Kübeln pflanzen, aus denen sie nicht entweichen können.

Er erfreut uns oft schon Ende April mit seinen 15 - 20 cm hohen Blütenähren,die weiße bis zartrosa Blütensterne tragen.Das Blatt, welches von den fingerstarken, kriechenden oder schwimmenden Trieb aufsteigt, hat drei Fiederblätter. Obwohl die Pflanze im Teich nicht lästig wird, ist sie für den Miniteich nicht besonders geeignet. Sie steht gern im Sumpf, kann aber 30 cm ins Wasser oder an das feuchte Ufer gehen.

Igelschlauch

Kalmus

Er ist vorwiegend im Norden Deutschlands beheimatet, wo er oft in leicht brackwassserhaltigen Tümpeln vorkommt. Es gibt zwei Unterarten, die sich im Wuchs unterscheiden. Die eine wächst horstig und die andere macht Ausläufer. Die horstige Art ist die härtere. Beide haben langzettliche Blätter, ca 10 cm lang und 1 cm breit. Die im Sommer erscheinenden, weißen bis leichtrosafarbenen Blüten stehen bei der horstigen in kleinen Dolden bis 25 cm hoch, bei der anderen nur 10 - 15 cm. Der Standort zwischen 5 cm über und 5 cm unter dem Wasser wird bevorzugt. Bei tieferem Stand werden Schwimmblätter gebildet. Beide Arten sind für Miniteiche geeignet.

Rohrkolben(Typha)

Er hat als Heilpflanze schon früh weite Verbreitung gefunden. Die bis 1 m langen, schwertlilienartigen Blätter und das Rhizom haben einen starken Geruch. Der Extrakt des Rhizoms ist ein appetitanregender Bestandteil von Kräuterlikören. Die Blüte ist ein ca 10 cm langer grüner Kolben, der aus dem Blatt seitlich herauswächst, aber bei uns keine Früchte ansetzt.

Muß wie alle Rohrkolben behandelt werden, dieser hat gut 1 cm breite Blätter und einen mehr grauen als braunen Kolben, der um die 10 cm lang und 2 cm breit ist. Gelegentlich können ausgepflanzte Rohrkolben die Folie beschädigen, wenn sie in eine Folienfalte wachsen und diese dann mit Gewalt durchbohren. Die Kolben aller Arten werden gerne als Trockenschnitt genommen, dabei muß nur vermieden werden das die Kolben in der Wohnung aufplatzen. Rechtzeitiges Schneiden der noch grünen  Stiele und Einsprühen der Kolben mit einem Haarfestiger machen sie für Jahre haltbar.

Wollgras

Mit seinen weißen Fruchtständen wird es hier 40 - 50 cm hoch. Leider hat es den einen Nachteil, das es im Teich wandert, was bei Miniteichen doch unerwünscht ist. Es gibt 3 Arten, das Schmalblättrige, was diesen unerwünschten Nachteil hat. Dann haben wir 2 Arten die horstig bleiben, das Breitblättrige und das Scheidenwollgras. Im Blatt unterscheiden sie sich deutlich. Das Breitblättrige macht wenige, breite Blätter, hat aber mehrere schöne weiße Blütenflocken, während das andere dichte Horste mit feinen Blättern bildet und nur eine Blüte je Stiel bringt. Beide Arten werden auch bis 50 cm hoch und wollen gern oberhalb des Spülsaumes von Teichen stehen. Sie lassen sich gut für Miniteiche verwenden.

Sumpfkalla

Sumpfkalla oder schlangenwurz genannt. Sie ist bei uns sehr verbreitet und steht unter Naturschutz. An dem grünen, kriechenden Trieb entwickeln sich bis 15 cm hohe, herzförmige Blätter. Die im Mai bis Juli erscheinenden,

Sumpfkalla(Fruchtstand)

grünlichen Blütenkolben werden von einer weißen Spatha umhüllt. Der Blütenkolben trägt im Herbst johannisbeerrote Beeren. Im Winter sterben Wurzeln und Blätter ab, so das die Triebe wie grüne Schlangen zwischen den Uferpflanzen liegen können. Sie stehen am liebsten oberhalb des Spülsaumes, können aber noch Wassertiefen bis 15 cm ertragen. Geeignet für Miniwassergärten.

Sumpfdotterblume

Sie sind mit ihren gelben Blüten die Frühlingsboten in unserem Gartenteich. Die 4 cm großen, gelben Blüten kommen von April bis Mai. Es gibt eine gefülltblühende Sorte, die etwas früher mit der Blüte beginnt. Auch die weißblühende beginnt mit ihrer Blüte noch vor unserer heimischen Art. Während unsere Sumpfdotterblume doch bis 50 cm Höhe oder Breite erreichen kann, werden die weiße und die gefüllte nur bis 15 cm hoch. Daher eignen sie sich auch gut für den Miniwassergarten. In der Natur finden wir sie direkt im Spülsaum der Gewässer. Wassertiefen bis 20 cm werden nur von eingewachsenen Pflanzen toleriert.

Morgensternsegge

Bei den Seggen, einer viele Arten umfassende Gattungen der Gräser, finden wir auch einige, die sich gut für den Gartenteich eignen.Die Morgensternsegge bildet bis 60 cm hohe Büsche. Sie bildet ab Juni die 2 cm dicken, morgensternartigen Früchte aus, wovon sie ihren Namen haben. Sie wollen gern oberhalb des Spülsaumes stehen. Den gleichen Standort wünscht sich die Palmwedelsegge. Sie ziert keine Frucht oder Blüte, sondern der vielblättrige Stengel, der bis 70 cm lang werden kann. Die Zyperngrassegge wandert gern bis an den Spülsaum. Sie wird bis 70 cm hoch und sind meist etwas gelblich-grün. Neben dem Blatt ist auch der etwa 1 cm dicke und 6 cm lange, überhängende Fruchtstand sehr ansprechend. Leide kann sie durch Selbstaussaat etwas lästig werden. Für Miniteiche sind alle drei Arten nicht geeignet.

Sumpfwolfsmilch

Sie ist eine heimische Staude, an Flußufern vorkommend und bei uns auch geschützt. Sie wird meist 80 cm hoch, kann aber auch bei guten Stand 1,5 m erreichen. Die Blüte ist eine doldenartige Rispe mit gelben Hochblättern, die im Mai erscheint. Die weidenähnlichen Blätter der Staude haben eine schöne Herbstfärbung. Sie steht im Spülsaum der Gewässer und kann auch bis ca. 15 cm Wasserstand ertragen. Sie kann im Miniteich verwendet werden, weil sie nicht wuchert. Glänzende Wolfsmilch ist ähnlich im Aussehen und in  den Standortansprüchen und hat ein glänzendes Blatt. Im Gegensatz bildet sie keine Seitentriebe im oberen Stengel. Sie wirkt auch etwas kleiner.

Mädesüß

Gnadenkraut

Sie steht in Europa vorwiegend an Bach und Teichufern. Dort ist es schon am starken Honigduft zu erkennen, den die vielen, kleinen, weißen Blüten, die in einer kurzen Rispe stehen, von Juni bis August verströmen. Die bis 20 cm langen, unpaarig gefiederten Blätter bilden eine Bodenrosette, welcher der beblätterte Blütenstiel entspringt, der 100 - 150 cm hoch wird. Das Mädesüß steht gern unmittelbar am Wasser oder etwas höher bis in den Feuchtbereich. Wenn der Standort zusagt, verbreitet es sich durch Samen.

Es gilt schon von alters her als Heilpflanze. Es ist heimisch, kommt in Sümpfen vor. Die Staude wird bis 30 cm hoch, hat kreuzständige Blattpaare, die ungefähr 2 cm lang und 0,5 cm breit sind. Ab Juli erscheinen in den oberen Blattachseln kleine, weiße Blütchen. Das Gnadenkraur breitet sich durch kleine Ausläufer aus. Es steht im Spülsaum, kann aber auch bis zu 10 cm Wasserstand vertragen. Es ist giftig und nur bedingt für den Miniteich geeignet.

Funkie

Sie umfassen eine große Anzahl zierender Blattstauden, die in Ostasien beheimatet sind und dort an feuchten Stellen und an Wasserläufen gedeihen. Sie bilden große Blattschöpfe aus vielen Beieinandersitzenden Bodenknospen. Bei den großblättrigen Arten, die sich besser für die Sumpfzone eignen, können die Blätter bis zu 50 cm lang werden.

In der Blattfarbe gibt es viele Variationen, die die von silbrigblaugrün über verschiedene Grüntöne zu gelb oder gelbgrün gestreift oder gefleckt oder auch weißgrün gefleckt oder gestreift führen. Aus jeder Bodenknospe entwickelt sich ein Blütenstiel, der die trichterförmigen, 4 - 6 cm langen Blüten trägt, die mehr oder weniger dicht hängen. Die Blütenfarbe reicht von weiß über blaßlila bis blau und violett. Auch die Höhe der Blütenstiele variiert stark, 30 - 120 cm. Ebenso ist die Blütezeit je nach Art und Sorte verschieden. Sie beginnt Anfang Juni und endet mit den späten Sorten Ende Oktober. Der Standort reicht vom oberen Spülsaum bis in den Feuchtbereich und den Schatten von Gehölzen.

Amerikanische Sumpfschwertlilie

Sie erfreut uns mit einer rotvioletten Blüte und bevorzugt das flache Wasser von 5 cm bis in die Sumpfzone. Die Blüte ist klein und besteht immer aus drei Hänge und drei Domblättern. Für Miniteiche geeignet.

Sumpfschwertlilie

Sie und ihre Verwandten sind häufige Bewohner der Sumpfzonen. Die grünen Schwertlilienblätter können bis zu 1 m hoch und von den leuchtendgelben Blüten überragt werden, die oft schon Ende Mai erscheinen. Sie steht am liebsten im flachen Wasser von 5 cm, kann aber bis 30 cm Tiefe und auch in normalfeuchtem Gartenboden stehen. Wegen ihrer Wuchskraft ist sie nicht für Miniteiche zu empfehlen.

Scheincalla

Straußfelberich

Sie benötigt viel Nahrung und tiefen Boden. Die den Blütenkolben halb umfassende leuchtendgelbe Blütenscheide wird 20 cm hoch und 10 cm breit. Blütezeit ist Ende April bis Mai. Die bis zu 1 m langen bis 30 cm breiten Blätter entwickeln sich erst nach der Blüte. Standort ist der Sumpf.

Er kann mit seinen Ausläufern größere Flächen besiedeln. Auf ca. 50 cm hohen, kreuzständig beblätterten Stielen sitzt eine kleine Traube gelber Sternblütchen. Der Stand ist im Sumpf, am Ufer und bis in 5 cm Wassertiefe. Für Miniwasserteiche nicht geeignet.

Perlfarn

Er ist in Amerika beheimatet, wo er in sumpfigen und nassen Wäldern vorkommt. Je nasser er steht, desto sonniger darf es sein. Das einfach gefiederte Blatt kann 30 - 50 cm hoch werden. Die einzelnen Fiedern sind abgerundet und mehr oder weniger mit Blattlappen verbunden. Der Perlfarn steht gerne oberhalb des Spülsaumes, wächst aber auch bis ins Wasser oder in die Feuchtzone am höheren Ufer. Obwohl er sich an zusagenden Stellen durch Ausläufer ausbreitet und geschlossene Bestände bilden kann, wird er bei uns nie lästig werden. Deshalb kann er auch für den Miniteich empfohlen werden.

Glockenprimel

Japanprimel

Eidechsenschwanz

Sumpffarn

Sie sind zwar keine heimischen Pflanzen, können aber doch mit ihren kopfigen Blütenständen voller gelber Glöckchen, die auch noch herrlich duften, kräftige Farbflecke an unseren Teich bringen. Die Blüten stehen 30 - 40 cm über den Blattrosetten mit ihren gestielten herzförmigen oder lanzettlichen Blättern. Sie sollten direkt oberhalb des Spülsaumes so gepflanzt werden, daß sie gut zu sehen sind. Diese Primel läßt sich gut in Miniwassergärten verwenden. Blütezeit ist von Juni bis Juli.

Von den Etagenprimeln eignen sich besonders die Sumpfprimel und die Japanprimel für den Bereich direkt über dem Spülsaum. Die Sumpfprimel bringt viele Etagen von kräftig orangegelben Blütenkränzchen an bis zu 80 cm hohen Stielen. Blütezeit ist Juni bis Juli. Etwas kleiner ist die Japanprimel ca. 60 cm, mit ihrem leuchtend-kaminroten Blüten im Mai bis Juni.

Er wird oft im Handel angeboten. Die bis 50 cm hohe Staude hat große herzförmige Blätter und an warmen Standorten runde, sich verjüngende, weißliche, leicht duftende Blütenähren, die leicht überhängen. Sie Blüht von Juni bis Juli. Die Staude ist leider etwas frostempfindlich und wuchert leicht. Sie ist nur für mittlere und größere Teiche in warmen Lagen zu empfehlen, wo sie unterhalb des Spülsaumes stehen will.

Er ist in Mitteleuropa gelegentlich an Bach Grabenrändern zu finden. Die typisch farnartig doppelt gefiederten Blätter sitzen auf längeren Stielen an einem auf dem Boden kriechenden oder im Wasser schwimmenden Rhizom. Deshalb pflanzen wir den Farn in den Spülsaum. Wegen seiner langen, kriechenden Triebe ist er nicht besonders für den Miniwassergarten geeignet.

Bachbunge

Sie ist eine heimische Uferpflanze an stehenden und fließenden Gewässern. Die dunkelgrünen Stauden erreichen meist 30 cm Höhe, werden aber oft bis zu 1 m breit, da die Triebe kippen und auf dem Boden oder dem Wasserliegen und nur die Spitzen aufstellen. Die 3 cm großen, runden Blättchen stehe kreuzweise gegenständig. Aus den oberen Blattachseln treiben ab Ende April zierliche Blütenähren mit kleinen, leuchtendblauen Blütchen, die leider nicht sehr auffallend sind, da sie nie in großer Menge auftreten. Gut für den Miniwassergarten, wo sie am Rand gepflanzt, über die Außenwand herabhängen können.

in Vorbereitung..........